Badzubehör

Armaturen

ArmaturenWer den Kauf neuer Armaturen für das Badezimmer erwägt, sollte beachten, dass fließendes Wasser Lärm verursacht. Aus eben diesem Grund gibt es bei den Armaturen verschiedene Geräuschgruppen und auch unterschiedliche Durchflussklassen. Für ein Einfamilienhaus darf man ruhig eine etwas geräuschvollere Armatur wählen, während in einem Mehrfamilienhaus eine Armatur der Gruppe 1 ausgesucht werden sollte. Das von dieser verursachte Geräusch entspricht in etwa dem Ticken einer Uhr.

Die Durchflussklasse einer Armatur gibt dem Verbraucher an, wie viel Wasser der in voller Stärke aufgedrehte Hahn jeweils hindurch lässt.
Fließt durch diesen ein halber Liter pro Sekunde, ist eine handelsübliche Badewanne mit einem Fassungsvermögen von 150 Litern in fünf bis zehn Minuten gefüllt.

Einen großen Unterschied gibt es bei der Preisgestaltung der Armaturen.
Die Wasserhähne der bekannten Markenhersteller durchlaufen, bevor sie in den Handel kommen, umfangreiche Tests.
Dies führte dazu, dass diese Modelle zu den kostspieligeren gehörten, aber auch eine hohe Garantieleistung einschließlich Nachkaufgarantie haben.

Bei den Armaturen gibt es unterschiedliche Ausführungen. Die einfachste ist die so genannte Zweiarmarmatur, bei denen der linke Griff für das warme und der rechte für das kalte Wasser verantwortlich ist. Einhebelmischer dagegen bringen das heiße und das kalte Wasser zeitgleich zusammen und sorgen für eine optimale Temperatur.
Natürlich gibt es bei Armaturen auch eine Reihe von Extras. Für die Badewanne zum Beispiel kann man Thermostatarmaturen wählen, bei denen man die Wunschtemperatur einstellen kann.

Armaturen selber gibt es in verschiedensten Formen und Farben. Neben chrom-glänzenden Wasserhähnen bietet der Handel auch farbige Armaturen an.
Die Formgebung reicht von antik oder maritim bis hin zu futuristisch anmutenden Modellen, bei denen Ultraschall das Fließen des Wassers ermöglicht, ein An- oder Ausdrehen ist hier nicht mehr erforderlich.

Pflege der Armaturen

Möchte man lange Freude an der neuen Armatur haben, sollte man Kalkflecken mit purem Essig zu Leibe rücken. Zum Putzen eignet sich Zitronensaft oder Petroleum, anschließend wird die Armatur mit einem fusselfreien Tuch poliert.